Rassimus im Rap

Was ist eigentlich Rassismus?

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Rassismus unterteilt Menschen anhand tatsächlicher oder zugeschriebener biologischer oder kultureller Eigenschaften in höherwertige und minderwertige Menschen. Für Rassist*innen gibt es sogenannte Rassen. Dieses Denken führt dazu, dass Menschen andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Sprache und vermeintlicher Zugehörigkeit abwerten. Rassismus baut in Gesellschaften Hierarchien auf, begründet mit biologischer oder kultureller Herkunft. Das führte dazu, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion versklavt wurden, wie zum Beispiel Versklavung von Schwarzen in den USA bis ins 19. Jh. oder die Versklavung von Uiguren in China. Rassismus äußert sich heutzutage insbesondere auf kultureller Ebene , wenn man etwa glaubt, dass die eigene Kultur höherwertiger sei als eine andere Kultur.

Ein Beispiel: Rassismus kann dazu führen, dass Menschen aufgrund ihres Namens, ihrer Hautfarbe oder ihrer Staatsangehörigkeit Probleme haben, einen Job oder eine Wohnung zu finden und damit zu existentiellen Ressourcen einer Gesellschaft.

Viele Rapper*innen kritisieren in ihren Texten rassistisches Denken und Handeln. Andere dagegen machen in ihren Texten selbst rassistische Aussagen. Außerdem nutzen seit einigen Jahren vermehrt auch Rechtsextreme Rap, um ihr Gedankengut zu verbreiten. Manchmal ist der Rassismus in den Texten offensichtlich, manchmal muss man jedoch bestimmte Anspielungen und Codewörter kennen, um ihn zu entdecken. Zur Verbreitung nutzen sie zunehmend auch soziale Medien.


Quellen:

Bildquellen:
Glühbirne mit Buch: Knowledge icons – Flaticon